Aktuelles

terra® am Zukunftstag

Am nationalen Zukunftstag vom 14. November 2019 nutzten sechs Kinder von MEB Angehörigen die Chance, bei der terra vermessungen ag am Standort Othmarsingen das Berufsbild eines Geomatikers kennen zu lernen.

 

Bereits bei der ersten Aufgabe stellten sie fest: Ein Geomatiker benötigt gute Kenntnisse in der Mathematik und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Mit Distometer, Zollstab, Papier und Bleistift ausgerüstet, erhielten sie den Auftrag, die Büroräumlichkeiten auszumessen. Beim Übernehmen der aufgenommenen Masse in eine Skizze erfuhren sie, wie Pläne in der Basis entstehen.

 

In der zweiten Tageshälfte stand ein Besuch auf der Baustelle Lenzburg auf dem Programm. Ein Drohnenflug über die Baustelle zeigte den Kindern auf eindrückliche Art und Weise die Entwicklung der neuen Technologien und ermöglichte ihnen, einen Blick aus einer ungewohnten Perspektive auf die Bauarbeiten zu werfen. Bevor es zurück ins Büro ging, wurde mit einem Laserscanner noch ein 3D-Bild aufgenommen. Zum Abschluss des Tages wurden die kurz davor gemachten Aufnahmen gemeinsam ausgewertet.

 

Vor allem die abwechslungsreichen Aufgaben eines Geomatikers - sei es am Computer oder draussen auf dem Feld - bleiben den jungen Besucherinnen in guter Erinnerung.

 

Tunnel LEB Lausanne

Im Rahmen der Steigerung der Verkehrssicherheit in Lausanne wird die Metro auf einem Abschnitt der Avenue d’Echallens in den Untergrund verlegt. Für die Realisierung dieses Projekts wird ein 1.3 km-langer Tunnel zwischen der unterirdischen Station Chauderon und der Station Union Prilly errichtet. Vom Installationsplatz wird ein Schacht gebaut, wo sich auf halber Höhe eine Galerie befindet, die zur projektierten Tunnelachse führt. Am Schachtende wird der bestehende Tunnel Tridel erschlossen, von wo aus der gesamte Aushub per Bahn abtransportiert wird.

 

terra vermessungen ag überwacht die grossen Bautätigkeiten im Untergrund des urbanen Geländes. Von Nivellements über manuelle tachymetrische Deformationsmessungen bis hin zu vollautomatischem Monitoring kommen alle Disziplinen zum Einsatz. Die Koordination vom lokalen Netzwerk, technisch anspruchsvollen Monitoring-Lösungen und die Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort sind dabei einige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. terra vermessungen ag leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg eines weiteren, ambitionierten Projekts.

 

Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Website Tunnel-du-LEB

 


(Quelle: www.t-l.ch)

Präzisionsnivellement im Felslabor Mont Terri

Die terra vermessungen ag führt im Felslabor Mont Terri im Auftrag von Swisstopo Präzisionsnivellement durch. Die Messresultate dienen einerseits zur Ermittlung allfälliger Deformationen des Labors und des Opalinustons, einer Gesteinsformation im südlichen Jura. Anderseits werden die Resultate zur Schaffung von Referenzpunkten für die Georeferenzierung von Experimenten benötigt.

 

Mittels Präzisionsnivellements wird seit 2007 regelmässig das Höhenfixpunktnetz bestimmt. Swisstopo als verantwortliches Organ für das Felslabor Mont Terri verlangt Messungen nach höchsten Ansprüchen. Dank grossem Know-How und modernstem Geräte- und Materialpark konnte die terra vermessungen ag den Auftrag erfolgreich ausführen. Die Koordination der Betriebssicherheit der aktuellen Baustelle sowie Operateuren von Experimenten ist dabei genauso wichtig wie das Einhalten der Anforderungen an die Messungen, um die geforderte Genauigkeit zu erreichen.

terra® vermessungen unterstützt die Weltklasse Zürich

Am 28. und 29. August 2019 findet in Zürich das internationale Leichtathletik Meeting «Weltklasse Zürich» statt. Die weltweit besten Athleten kämpfen um den Sieg der IAAF Diamond League. Wir freuen uns, dass wir diesen grossartigen Anlass mit unserem Vermessungs-Knowhow unterstützen können. Mit Absteckungen im Hauptbahnhof (Stabhochsprung) und im Stadion Letzigrund liefern wir die Grundlage für reglementkonforme Wettkampfanlagen - millimetergenau.

zurich.diamondleague.com/home/

terra®-Experten fördern den Nachwuchs und gratulieren zum ersten Lehrabschluss

Mit Celina Leibacher hat die erste Lernende der terra vermessungen ag die Lehrabschlussprüfung zur Geomatikerin EFZ mit Bravour bestanden. Wir gratulieren ihr zu der tollen Leistung ganz herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

 

Lernende auszubilden war lange Zeit nur Betrieben in der amtlichen Vermessung möglich. Eine Revision der Berufsbildung hob dieses ungerechtfertigte Hindernis weitgehend auf und ermöglichte auch anderen Geomatik-Betrieben, die Ausbildung zum Geomatiker EFZ anzubieten. Kurz danach hat terra® die Ausbildung von Lernenden im Bereich der Geomatik aufgegriffen. Der sich abzeichnende Mangel an qualifizierten Vermessungsspezialisten auf allen Bildungsstufen war und ist ein massgeblicher Grund dafür.

 

Die Entwicklung der Berufsbildung bedarf der ständigen Weiterentwicklung, besonders in Gebieten, die einem derart starken Wandel der Technik unterliegen wie die Geomatik. So wird die Berufsausbildung innerhalb der terra® aktiv verbessert und gefördert. Derzeit befinden sich drei Lernende an zwei Standorten in Ausbildung. terra® engagiert sich damit in der aktiven Förderung junger Geomatik-Talente.

 

Weitere Informationen zum spannenden Umfeld der Geomatik und den Berufseinstieg finden sich auf den folgenden Webseiten:

 

Interesse an einer Ausbildung bei der terra®?

Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden Seite: jobs.mebgroup.ch/ausbildung_geomatiker_in_efz

 

Aktuell ist eine Lehrstelle im Jahr 2020 in Othmarsingen neu zu besetzen. Wir bieten unkompliziert Schnuppertage und im Falle von freien Lehrstellen Schnupperlehren an.

 

Sicherung von Hohlräumen aus dem Basaltbergbau

terra vermessungen ag überwacht in Zusammenarbeit mit der Firma TABERG Ingenieure GmbH, Lünen (DE) im Rahmen von Sicherungsmassnahmen des Landes Rheinland-Pfalz Hohlräume aus dem ehemaligen Basaltbergbau sowie die darüberliegende Oberfläche mittels mehrerer tachymetrischer Messstationen.

 

Der über Jahrhunderte betriebene Basaltbergabbau hat in Mendig (DE) unterirdische Hohlräume hinterlassen, die heute teilweise überbaut sind. Im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz werden diese mit Blick auf ihre Lage und Standsicherheit kontinuierlich untersucht. Aktuell werden weitere technische Erkundungen und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt sowie ein regelmässiges Monitoring der untertägigen Messpunkte und der Geländeoberfläche im Stadtgebiet von Mendig betrieben (Quelle: SGD Nord - Aktuelles)

 

Als Sicherungsmassnahmen wurden Verfüllungsarbeiten im Bereich «Auf Weihsert» und «An der Eckerkaul» durchgeführt sowie auch der sog. Hohlraum Nr. 5 mit einem Schacht erschlossen.

 

Im Rahmen der Sicherungsmassnahmen betreibt die terra vermessungen ag in Zusammenarbeit mit der Firma TABERG Ingenieure GmbH, Lünen (DE) mehrere tachymetrische Messstationen in Bereichen an der Oberfläche sowie auch untertage. Mittels dem von terra® eigentwickelten Monitoring-System werden die Messdaten der Stationen automatisch ausgewertet, auf Basis zuvor festgelegter Grenzwerte alarmiert und allen Projektbeteiligten in Echtzeit online visualisiert.

 

terra® erfasst Kiesvolumen mit der Drohne

Die Bestimmung abgebauter und aufgeschütteter Mengen in Kiesgruben und Steinbrüchen ist für die Betreiber von essentieller Bedeutung. Das Kieswerk Lenzhard in Lenzburg verlässt sich dabei auf Drohnenbefliegungen des gesamten Kieswerks durch erfahrenen Spezialisten der terra®.

 

Aus den mit einer hochauflösenden Kamera erfassten Luftbildern wird mit fotogrammetrischen Methoden ein zentimetergenaues 3D-Geländemodell berechnet. Die Resultate werden als Orthofoto (ein entzerrtes Luftbild des ganzen Gebietes) oder als Höhenkurvenplan (Abb. 1) dargestellt.

 

Das Differenzmodell (Abb. 2) stellt die Höhenänderungen zur letzten Messung über den ganzen Perimeter visuell dar. Dem Werkbetreiber werden die Volumen von Abbau und Aufschüttung in Kubikmeter protokolliert zur Verfügung gestellt.

 

Die vom Betreiber aus den Lieferscheinen ermittelten Mengen können somit einfach, effizient und genau kontrolliert werden. Eine enge und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen dem Betreiber und den Vermessungsspezialisten der terra® ist dabei von zentraler Bedeutung.

 


Abb. 1: Orthofoto mit aktuellen
Höhenlinien überlagert Unbenannt

Abb. 2: Geländedifferenz der aktuellen zur
letzten Messung 4

A1-Zubringer/Knoten Neuhof Lenzburg - Tagbautunnel bald zur Hälfte erstellt

Mit dem Projekt A1-Zubringer Lenzburg löst der Kanton Aargau die Verkehrsprobleme am Knoten Neuhof. Mit einem im Tagbau erstellten Tunnel unter der Kreuzung wird die Leistungsfähigkeit des Verkehrsknotens von und in Richtung Bünztal wesentlich verbessert.

 

Die terra vermessungen ag unterstützt das Projekt als Bauherrenvermesser sowie als Gesamtdienstleister für geodätische und geotechnische Überwachungen. terra® hat dazu neu ein Baufixpunktnetz angelegt, dass eine einheitliche und zwangsfreie Grundlage für die Absteckungsarbeiten des Unternehmers bildet. Für die Genauigkeit der zu erstellenden Bauwerke ist das von zentraler Bedeutung.

 

Überwachungsmessungen wie 3D-Deformationsmessungen, Erschütterungsmessungen, Ankerkräfte und Inklinometermessungen werden auf der Monitoring-Plattform swissMon® in Echtzeit dargestellt. Ein laufend nachgeführtes Orthofoto der Baustelle erleichtert dabei die Orientierung. Für die grösstmögliche Sicherheit von Baupersonal, Verkehrsteilnehmern und Anwohnern sorgt eine automatische Alarmierung, falls festgelegte Grenzwerte z.B. bei Deformationen überschritten werden.

 


Ausschnitt aus der modernen swissMon® Plattform

Biber knabbern nicht nur an Bäumen

Biber verursachen jährlich erhebliche Schäden an der Infrastruktur. Meist sind Strassen und Wege betroffen die auf Dammkronen verlaufen. So geschwächte Dämme weisen ein höheres Versagensrisiko auf, was zu enormen Folgeschäden führen kann.

 

Die zunehmende Verbreitung von Bibern – einer in der Schweiz geschützten Tierart – häufen sich auch die Berührungspunkte zwischen Tier und Mensch. Grosses Konfliktpotenzial birgt die Infrastruktur, meist Strassen oder Wege, welche direkt an der Böschungskante von Gewässern oder auf Dammkronen verlaufen. Gräbt der Biber seine Erdbauten in die Uferböschung, legt er seinen Wohnkessel unweigerlich unter der Strasse an. Es besteht Einsturzgefahr. Bei Dämmen kann dies zu einer strukturellen Schwächung und einem steigenden Versagensrisiko führen.

 

Gemäss einer Schätzung der Bundesverwaltung verursacht der Biber jährlich Schäden in der Höhe von einer Million Franken an den Infrastrukturen. Die so geschwächten Dämme weisen zudem ein höheres Versagensrisiko auf. Das kann zu enormen Folgeschäden führen, die durch die Kantone zu tragen sind.

 

Die terra vermessungen ag bietet mit zerstörungsfreien Messungen mittels Georadar die entsprechenden Dienstleistungen an, um Biberbaue unter Strassen und Wegen zu lokalisieren.

 

Vorteile

  • Flächenhafte Aufnahmen
  • Flexibilität, Einsatz auch an unwegsamen Orten
  • Räumliche Abgrenzung von einsturzgefährdeten Bereichen
  • Informationen über Hohlräume bis in mehrere Meter Tiefe
  • kosteneffizient

 


Lokalisierte Biberbaue entlang einer Strasse

Komplexität erfolgreich gemeistert: Vermessung und Monitoring beim Galgenbuck-Tunnel in Schaffhausen

Zur Entlastung des Durchgangsverkehrs wird in Neuhausen am Rheinfall seit rund 6 Jahren ein neuer Tunnel mit einer Länge von einem Kilometer erstellt. Der Tunnel führt von der Engi bis ins Bahntal und wird durch das Bundesamt für Strassen ASTRA gebaut.

 

Die engen Platzverhältnisse im Bahntal und die Gewährleistung des uneingeschränkten Bahn- und Individualverkehrs stellen dabei eine grosse Herausforderung an die Logistik, die Sicherheit und den Bauablauf.

 

Mit wenigen Metern Überdeckung wird dabei der bestehende Bahntunnel der Deutschen Bahn ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs unterquert. Die bergmännischen Vortriebsarbeiten erfolgten im Sprengvortrieb.

 

Die terra vermessungen ag begleitet die Baustelle seit Baubeginn als Bauherrenvermesser. Folgende Arbeiten wurden dabei ausgeführt:

  • Beratung Bauherrin zu vermessungstechnischen Fragestellungen
  • Überwachungskonzepte für Bahnbetreiber (SBB, DB)
  • Erstellung und Unterhalt des übergeordneten, homogenen Fixpunktnetzes
  • Vortriebskontrollen der bergmännisch erstellten Tunnels
  • Geotechnische und geodätische Überwachungsmessungen
  • Real-time-Monitoring von Tunnelgewölbe, Bahntrassen (SBB, DB) und Kunstbauten.

The Circle: Grösstes Hochbauprojekt der Schweiz am Flughafen Zürich - terra® mit an Bord

Beim grössten Hochbauprojekt der Schweiz, einem Gemeinschaftsprojekt von Flughafen Zürich und SwissLife, ist ein Gebäudekomplex mit Hotels, Kongresszentrum, Büros, Geschäften und einem medizinischen Zentrum des Unispitals Zürich geplant und bereits in der Ausführung. Auf nur 30'000m2 Grundfläche wird der neue Gebäudekomplex rund 200'000 m2 Nutzfläche bieten. Entworfen durch den japanischen Architekten Riken Yamoto, wird HRS Real Estate AG als Totalunternehmen das Projekt realisieren.

 

Die Eröffnung des neuen Gebäudekomplexes ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Seit Baubeginn 2015 begleitet die terra® vermessungen das Bauvorhaben. Eine Vielzahl Vermessungsleistungen wurden bisher bereits erbracht. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies:

 

  • 300 Einsätze zur Absteckung von rund 2000 Bohrpfählen
  • 1170 Einsätze als Bauherrenvermesser für:
    • Baufixpunktnetzeinrichtung und -unterhalt
    • Achs- und Bauteilabsteckungen
    • Bauwerks-/Bauteilkontrollen
  • geodätisches und geotechnisches Monitoring (3D-Deformationen, Inklinometermessungen, Lichtlotmessungen, Piezometer, etc.)
  • Laserscanning für Massenermittlungen, Bauwerkskontrollen

 

Impressionen von der Baustelle

 

Quelle Bild 1: https://www.s-b.swiss/referenz/neubau-the-circle/

 

>> Webcam

 

Quelle Bild 2: terra®

Drittes terra® tWire Fahrdrahtmesssystem bei der BLS in Betrieb genommen

Das von der terra vermessungen ag entwickelte und gebaute Messsystem liefert den Fahrleitungsinstallateuren kontinuierlich die aktuelle Lage des Fahrdrahtes bezüglich der geneigten Gleisachse.

 

Informationen über die Höhe und Querlage der Fahrdrähte werden kabellos und in Echtzeit auf die Tablets der Installateure übertragen. So kann der Fahrdraht schnell und einfach auf die Soll-Lage ausgerichtet und noch auf der Hebebühne kontrolliert werden. Das Vorgehen hat sich im Praxiseinsatz als sehr effizient erwiesen.

 

Die Entscheidung der BLS für das dritte terra® tWire-System erfolgte aufgrund der überzeugenden Erfahrungen mit den ersten beiden Systemen, die sich seit mehr als einem Jahr im harten Dauereinsatz befinden.

 

Über die BLS
Die BLS gehört zu den grössten Verkehrsunternehmen der Schweiz. In unserem Kerngeschäft Bahn betreiben wir die Berner S-Bahn und damit das zweitgrösste S-Bahn-Netz der Schweiz. Zudem fahren wir die westlichen Linien der S-Bahn Zentralschweiz. Auch im touristischen Verkehr ist die BLS verankert. Zu unserem Angebot zählen Bahnlinien durch das Emmental, im Jura, im Seeland, im Simmental, nach Interlaken sowie über die Lötschberg-Bergstrecke.

terra digital ag. Experten für Digitalisierung, BIM und Lean Construction

Die terra digital ag berät Unternehmen und öffentliche Institutionen, entwickelt umfassende und nachhaltige Digitalisierungsstrategien und begleitet bei anstehenden Veränderungen. Kunden profitieren von unseren Erfahrungen, unserem Wissen und der technischen Kompetenz in BIM und Lean Construction.

 

Jetzt die terra digital ag kennenlernen

 

Schweizer Präzision für die SBB - Zentimetergenaue Lichtraumprofilprüfung mit 80 km/h

Die Verlagerung der alpenquerenden Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene ist ein zentrales Element der schweizerischen Verkehrspolitik. Die SBB baut dazu im Auftrag des Bundes die Strecke von Basel ins Tessin bis 2020 zu einem 4-Meter-Korridor aus. Dazu wurden auf der Gotthard-Achse rund 20 Tunnel ausgebaut und 80 Anpassungen an Perrons, Fahrstrom- und Signalanlagen sowie Überführungen vorgenommen.

 

Für die Inbetriebnahme des 4m Korridors musste die gesamte Gotthard-Achse (ca. 2 x 203 Kilometer ohne Zusatzstrecken) durchgehend erfasst werden, um sicherzustellen, dass keine Anlagen oder Gegenstände in das Lichtraumprofil einragen.

 

terra® hat dazu ein massgeschneidertes und redundantes Mobiles Messsystem gebaut, welches den sehr speziellen Anforderungen betreffend Messumfang, Ablauf und Genauigkeit Rechnung trägt. Die Messfahrten wurden bei einer Geschwindigkeit von 80km/h erfolgreich durchgeführt. Die Einflüsse auf den Bahnbetrieb konnten damit minimal gehalten werden.

A-Rex sorgt für Verwüstung – terra® für Sicherheit

Am Wochenende haben die Arbeiten im Erhaltungsprojekt Schänzli an der SBB Strecke zwischen Basel und Zürich einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nachdem die 7-gleisige Strecke oberhalb dem bestehenden Tunnel Hagnau in den letzten 18 Monaten mit Hilfsbrücken ausgestattet und die Baugrube ausgehoben wurde, konnte nun am vergangenen Wochenende mit dem Abriss des Tunnels begonnen werden. Dafür wurde der A-Rex, der grösste Rückbaubagger Europas, aufgefahren. Innert kürzester Zeit sorgte er für kontrollierte Verwüstung und machte das Tunnelgewölbe dem Erdboden gleich. Die Spezialbagger hat ein Gewicht von 300 Tonnen und kann mit seiner Abrisszange Mauern von bis zu 3 Metern Stärke zerkleinern. Auf den Enden der Abrisszange kann eine Kraft von bis zu 200 Tonnen aufgebracht werden.

Die terra vermessungen ag überwacht die Arbeiten am Schänzli seit Mitte 2017 mit der Monitoring-Plattform swissMon®. Bis zu 11 automatisierte Totalstationen, über 50 Ankerkraftmessdosen und 10 automatisierte Inklinometer liefern pausenlos Daten an das von terra® entwickelte Monitoring-System, welches die Informationen auswertet, Oberflächenverformungen zuverlässig meldet und beurteilt. Über ein Webinterface stehen den Bauleitern und Verantwortlichen die Daten in Echtzeit zur Verfügung. Die nötige Sicherheit auf den Gleisen und in der Baugrube ist dadurch jederzeit sichergestellt.

SBB-Projekt Ausbau Publikumsanlagen Bahnhof Bern (APBB) gestartet

Die SBB baut unter dem bestehenden Bahnhof Bern eine zusätzliche Personenunterführung. Die «Unterführung Mitte» soll bis im Jahr 2025 fertiggestellt sein. Von einem Schacht bei der Grossen Schanze wird der Bau unter den bestehenden Gleisen und Gebäuden vorangetrieben und führt bis zum Bubenbergzentrum. Auf den Perrons in der Bahnhofhalle wird vom Bau, welcher nur wenige Meter unterhalb liegt, kaum etwas zu merken sein. Der Personen- und der Bahnverkehr bleiben von den Bauarbeiten weitgehend unbeeinflusst.

 

Die terra vermessungen ag sorgt im Auftrag der SBB mit umfangreichen automatischen und manuellen Überwachungsmessungen für die Sicherheit der Anwohner, der Verkehrsteilnehmer und der Bauarbeiter. Unsere Fixpunktnetze, Absteckungen und Kontrollaufnahmen bilden die Grundlage für eine reibungslose und präzise Bauausführung.

 

Mit folgenden Leistungen unterstützen wir das Projekt:

  • Vermessung Grundlagennetz
  • Absteckungen von Bauten und Bahnanlagen
  • Kontrollaufnahmen, DfA-Aufnahmen
  • Manuelle Überwachung von Bauten und Gleisanlagen
  • Automatisches Monitoring (Totalstationen, Ketteninklinometer, Gleitmikrometer, Piezometer, Dehnungsmessungen, …)
  • Lärm- und Erschütterungsmessungen
  • Webbasierte Datenplattform, Webcams, automatische Grenzwertprüfung und Alarmierung

ASTRA PM-Kongress

Am Donnerstag, 8. November 2018, trafen sich rund 100 Projektleiter vom Bundesamt für Strassen ASTRA im Campus Sursee zur Projektmanagement-Tagung, welcher in diesem Jahr zum ersten Mal als Kongress durchgeführt wurde.

 

Der Anlass stand ganz im Zeichen von BIM – Building Information Modelling. Als Einleitung in den Kongress erfuhren die Projektleiter, welche Erfahrungen das ASTRA mit BIM in laufenden Projekten bereits machen durfte, und welche Schritte das ASTRA im Hinblick auf die Digitalisierung schon vorgenommen hat. In den anschliessenden Marktständen konnte die Teilnehmenden weiterführende Informationen zum Thema BIM sammeln und BIM anhand konkreter Beispiele erleben.

 

Die terra vermessungen ag durfte ihre vertieften Kenntnisse aus diesem Bereich an drei Marktständen zu den Themen Grundlagendaten, Kollaboration und Visualisierung an die ASTRA-Projektleiter weitergeben. Die Kongress-Teilnehmer erlebten, mit welchen Techniken die Grundlagendaten für spätere BIM-Modelle erfasst werden, und welche modernen Mittel wie beispielsweise Drohnen heute dafür zur Verfügung stehen. Auf Tablets bestand die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit einer BIM-Plattform zu sammeln, und so die vielfältigen Funktionen durch individuelle Erkundungen der virtuellen Modelle näher kennen zu lernen. Mit einer Hololens (Augmented Reality-Brille) konnte zudem in die virtuelle Modellwelt des Strassenbaus eingetaucht werden. Zahlreiche Diskussionen und Fragen führten zu interessanten Gesprächen an den Marktständen und zeigten den ASTRA-Projektleitern auf, welche Auswirkungen BIM auf ihren Arbeitsalltag haben wird.

 

Am Nachmittag wurde ausgewählte Themen in Workshops mit den Kongressteilnehmenden besprochen und mittels kleineren Aufgabenstellungen vertieft. Die Workshop-Besucher wurden dazu animiert, sich näher mit dem Thema BIM zu befassen. Die terra® führte dabei die Workshops «BIM als Prozess» und «BIM-to-field / Field-to-BIM» durch. In den beiden Workshops wurde unter anderem thematisiert, wie die Prozesse mit den neuen Funktionen, welche BIM ermöglicht, gestaltet werden können, und welche Voraussetzungen dafür nötig sind.

 

Der Abschluss vom Kongress bildete einen Feedbackrunde, wo zusammenfassend nochmals auf die wichtigsten Einflüsse von BIM auf das ASTRA eingegangen wurde.

Vollflächige Seegrundvermessung im Gebiet des Aletschgletschers auf 2400m ü.M.

Zur Regulierung des Wasserabflusses, insbesondere während Eis- und Schneeschmelzen, wurde in den 80er-Jahren der heutige Damm des Märjelenstausees nahe des Aletschgletschers errichtet. Der Seespiegel wurde damit auf ca. 2360 Meter ü.M. angehoben, so dass die maximale Wassertiefe heute etwa 20 Meter beträgt. Die Seefläche beläuft sich auf rund 500m x 100m. Der See hat nebst der Gefahrenprävention drei weitere Aufgaben zu erfüllen:

  • Trinkwasserreservoir
  • Bewässerung der Felder
  • Beschneiung von Skipisten

 


Abb. 1: Einwasserung des terra®-Messbootes

Abb. 2: Auszug aus der (Unterwasser)-3D-Punktewolke

 

Für die Bestimmung des maximalen Stauvolumens und zur Kartierung des Seebodens wurde der See von den terra®-Experten Ende August diesen Jahres mittels vollflächiger Multibeam-Echolot-Vermessung erfasst. Insbesondere Bereiche nahe des Staudamms waren dabei von grossem Interesse. So war zum Beispiel nicht bekannt, ob die ehemaligen Baustellenzufahrten innerhalb des heutigen Staubeckens abgetragen wurden oder ob das Material im See verblieben ist. Die erfassten Daten haben sich aufgrund des hohen Detaillierungsgrades bei der Beantwortung der Fragen als äussert hilfreich erwiesen.

 

Eine besondere Herausforderung dieses Projektes stellte die Abgeschiedenheit dar. Der See ist nur über teils sehr schlecht befahrbare Wanderwege zu erreichen. Eine klassische Einwasserungsstelle, wie man sie in jedem Hafen findet, gab es nicht.

 

Die Vorteile des terra® Multibeam-Echolots im Überblick:

  1. Flexibilität - Einsatz auch an unwegsamen Orten
  2. Flächenhafte Seegrundvermessung ermöglicht detailtreue Darstellung des Gewässergrundes dank modernem Multibeam Fächerecholot
  3. Hohe Genauigkeit
  4. kosteneffizient

Modernste Aufnahmetechnik für den Alpnachersee

Für Wasserbaumassnahmen und Renaturierungsarbeiten am Alpnachersee in den Kantonen Nid- und Obwalden wurden präzise und flächenhafte Aufnahmen des Gewässergrundes benötigt. In einem vorgegebenen Perimeter von rund 72 Hektar wurde der Gewässergrund des Alpnachersees flächenhaft mittels Fächerecholot (Multibeam) einschliesslich der zahlreich auftretenden Untiefen erfasst.

 


Abb. 1: 3D-Unterwasserpunktwolke mit einer Punktdichte von 125 Punkte/m²

Abb. 2: DTM – nach Höhenstufen coloriertes Gelände inkl. der Isobathen (Tiefenlinien)

 

Mit dem Echolot wurde die Hauptfläche des benetzten Perimeters mit einer Punktdichte von bis zu 125 Punkte/m² erfasst. Nach der Aufbereitung der Roh-Messdaten steht als erstes Produkt eine 3D-(Unterwasser-) Punktwolke bereit. Diese dient als Basis für weitere ableitbare Produkte. Eine detailliertes, präzises digitales 3D-Geländemodell bildet den Gewässergrund hochauflösend ab und ist wiederum die Grundlage für weitere Berechnungen, Planungen und Analysen.

Fahrdrahtmesssystem tWire

Messung & Prüfung der Fahrdrahtposition während der Installation

 

Das Fahrdrahtmesssystem misst für Montagen und Kontrollen die aktuelle Position des Fahrdrahtes bezüglich der Gleislage. 

 

Das Fahrdrahtmesssytem tWire bietet Vorteile, wie

  • schnelle, genaue Fahrdrahtmontage
  • Messung der Fahrdrahtposition in Echtzeit
  • Messung mehrerer Drähte gleichzeitig
  • Einfache Bedienung vor Ort 
  • für jede Spurweite einsetzbar 
  • für jedes Fahrzeug geeignet

Erfahren Sie mehr über das Fahrdrahtmesssytem tWire.

Mit Georadar in Bauwerke hineinschauen

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "die baustellen" werden zerstörungsfreie Messungen mittels Georadar zur Bauwerkserkundung vorgestellt. Werner Aebi, Chefredakteur "die baustellen" fasst in seinem Artikel "In das Bauwerk hineinschauen" die wichtigsten Aspekte zusammen. 

Lesen Sie weitere aktuelle Publikationen.

Erschütterungsmessungen

Erschütterungen können Menschen und Gebäude erheblich belasten. Erschütterungsmessungen zeigen, ob und wie Erschütterungen auf Menschen in Gebäuden oder bauliche Anlagen einwirken. 

 

Erschütterungsmessungen führen wir auf der Grundlage der massgeblichen europäischen Normen aus:

 

  • Schweizer Norm SN 640 312a
  • Einwirkung auf Menschen in Gebäuden (DIN 4150, Teil 2) und
  • Einwirkung auf bauliche Anlagen (DIN 4150, Teil 3)

 

Mehr über Erschütterungsmessungen lesen....

Strassen schnell und kostengünstig sanieren

Die Fachzeitschrift Schweizer Bauwirtschaft zeigt in einer ihrer Ausgaben, wie Strassen schnell und kostengünstig saniert werden können.  

 

Lesen Sie, wie mobile Vermessung zu einer hochwertigen und kostenreduzierten Belagssanierung beitragen kann.  

 

Erfahren Sie mehr über:
Mobile Vermessung & zerstörungsfreie Erkundung

 

Aktuelle Publikationen lesen...

Optimierte Planungsgrundlagen zur Strassensanierung

Die Fachzeitschrift Strasse und Verkehr des Schweizerischen Verbandes der Strassen- und Verkehrsfachleute stellt in ihrer aktuellen Ausgabe Wege für optimierte Planungsgrundlagen zur Strassensanierung vor.

 

Erfahren Sie jetzt, wie mobile Vermessung zu einer hochwertigen und kostenreduzierten Belagssanierung beitragen kann.  

 

Erfahren Sie mehr über:
Mobile Vermessung & zerstörungsfreie Erkundung

 

Aktuelle Publikationen lesen...

Mobile Vermessung für Bahnen

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "die baustellen" werden unsere Leistungen und Projekte in der mobilen Vermessung für Bahnen vorgestellt.

 

Basierend auf unserem Fachvortrag vom 27.11.2014, fasst der Chefredakteur Werner Aebi in seinem Artikel "Die mobile Vermessung für Bahnen: Fahrdraht, Gleis, Unterbau" die wichtigsten Aspekte zusammen. 

 

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen für Bahnen:  

 

Lesen Sie weitere aktuelle Publikationen.

Ein starker Partner für alle Bahnen & jede Spurweite

Für Bahnen bieten wir alle Leistungen rund um Vermessung und Überwachung aus einer Hand. Unser Angebot umfasst Vermessung und Überwachung von Gleisen, Fahrleitungen, Brücken und Bahninfrastruktur. Bahnen in der Schweiz und im Ausland vertrauen unseren Leistungen. 

 

Lesen Sie mehr zu unseren Leistungen für Bahnen, die wir als Railway Service Provider  bieten. 

Brückenmonitoring an der Saale-Elster-Talbrücke, der längsten Eisenbahnbrücke Deutschlands

Die Saale-Elster-Talbrücke wird mit Ihrer Inbetriebnahme mit 8.6 km die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands sein.

 

Mit automatischem Brückenmonitoring überwacht die terra® das Verhalten der Saale-Elster-Talbrücke über einen Zeitraum von 2.5 Jahren. 

 

Die Messungen liefern den am Projekt beteiligten Bauingenieuren, auch für zukünftige Projekte, wichtige Erkenntnisse zur Interaktion zwischen dem Bauwerk und dem als feste Fahrbahn ausgeführten Oberbau. 

 

Mehr erfahren unter Videos & Brückenmonitoring.

Jetzt in der Videothek: 360 Grad Panoramakamerafahrten

Panoramakamerafahrten sind eine sinnvolle Ergänzung zur mobilen Vermessung mit weiteren Sensoren wie 3D-Laserscanning. Mit unserer 360 Grad Panoramakamera erfassen wir Strassen, Bahnstrecken, grossräumige Objekte oder Geländeabschnitte. Je nach Kundenwunsch liefern wir georeferenzierte 360 Grad Panoramabilder, Einzelbilder und Videos.